Erfolg und Misserfolg sind ein Paar Schuhe 

Schlagwörter

, , ,

1199888340-borussia-moenchengladbach-gegen-eintracht-frankfurt-dfb-pokal-halbfinale-im-live-ticker-JNp6SOHcvNGAls in der 1. Minute Gacinovics Schuss von Haller unhaltbar für Sommer abgefälscht wurde und alle Eintracht Fans den frenetischen Jubel schon ausstießen, rauschte der Frankfurter Prinz in den Ball und drückte ihn über die Linie.

War es aus Ego oder stolz, wollte er sicher gehen, diese Antworten können wir uns nur denken.

Der Schiedsrichter sah dennoch richtigerweise eine Abseitsstellung, welche in der Folge dann die Aberkennung des Frankfurter Tores nach sich zog.

So manch ein Fan wollte den Prinzen am Liebsten schon auswechseln, dennoch bleibt die beeindruckende mannschaftliche Geschlossenheit die diesen „Fauxpas“ mit einer leidenschaftlichen Leistung die Gladbacher immer wieder anrannten und wieder viele Torchancen kreierten.

Das Erfolg und Misserfolg so nah beieinander liegen, zeigte schon Hamburg gegen Leipzig, als im direkten Gegenzug nach dem eigentlich sicheren 1:1 Werner das 2:0 für RB nachlegte.

Der Prinz hat sich nicht lumpen lassen und das Siegtor geschossen, obwohl er schon in der 1.Minute des Spiels am Abgrund war!

Daher liegen Erfolg und Misserfolg nicht nur nebeneinander, nein sie sind wie ein Zwillingspaar, indem das Momentum den Ausschlag gibt.

Herzlichen Glückwunsch SGE zu den ersten 3 Punkten in diesem mehr als schwierigem Spiel.

Advertisements

Wenn der Knoten platzt

Schlagwörter

, , ,

Niko KovacUnd das wird er. Wer die Spiele gegen Freiburg und Wolfsburg und die Chancen gesehen hat, der hat das Vertrauen, dass der Knoten in Form eines oder mehrerer Tore platzen wird.

Das Potential ist da. Die Chancen die sich Haller herausgespielt hat, zeigen welchen Weg der Spieler sucht, nämlich direkt aufs Eckige. Schnörkellos – ohne Umwege. Wie er sich alleine gegen zwei Freiburger durchgetankt hat, erinnert an gute alte Yeboah Zeiten.

Es liegt allein am Trainer-Team die optimale Mischung aus dem großen Kader zu finden, damit die vielen PS die Eintracht hat, auch auf die Straße zu bringen.

Mut macht, der nicht allzulange her 3:1 Sieg der Eintracht in Gladbach (Torschütze damals Inui), als die Eintracht mit einem ähnlich unsicheren Gefühl zur Borussia fuhr.

Der Knoten wird platzen.

Voraussichtliche Aufstellung:

Hradecky, Chandler, Salcedo, Abraham, Fallette, Willems, Fernandes, Gacinovic, Boateng, Haller, Rebic

Träumen verboten oder die Natur der Sache

Der 1:0 Erfolg gegen Köln ist wie ein bischen Balsam auf die malträtierte Eintracht-Seele. Etwas ungläubig und immernoch mit Skepsis verfolgt so mancher Fan die, seit dem Retten in der Relegation letzte Saison, nie für möglich gehaltene Entwicklung dieses runderneuerten Teams, um die etablierten Leistungsträger wie Meier, Oczipka, Hasebe oder Radecky. Dennoch bleibt nach 10 Spieltagen, etwas mehr als ein Viertel der Saison, die positive Tendenz nach oben, bzw. die Etablierung der Mannschaft in absolut sicheren Gefilden der 1. Fußball-Bundesliga.

„Wir wissen was wir zu tun haben, wir wollen eine sichere Saison spielen und nichts mit dem Abstieg zu tun haben“, so die Worte des Eintracht Trainers Niko Kovac. Mit dieser Leistung und besonders mit dieser starken Defensive derzeit, liegt die Eintracht klar auf Kurs Ihres Trainers.

Das Problem oder die Krux liegt in der Natur der Sache. Die Eintracht spielt wieder einen solchen Fußball, wie die Fans seit der letzten Aufstiegssaison unter Veh von träumen. Sie ärgern die Großen (Bayern, Bayer, Schalke) und holen gegen gleichwertige Teams wie Köln, HSV oder Ingolstadt einen Dreier nach dem Anderen. Sie gehen vorne drauf, sind hinten sicher und gewinnen auch mal ein Spiel 1:0. Sie fighten, weil sie wissen, dass wenn sie fighten ihr Einsatz belohnt wird. Die Mannschaft belohnt sich quasi in jedem Spiel selbst und ihre Fans gleich mit. 

Was ist von dieser Mannschaft noch zu erwarten? Werden Sie diese Leistung bis zur Winterpause konservieren? Es ist ihr zu wünschen, denn sie steht mit der Art und Weise wie sie derzeit spielt absolut zu Recht dort wo sie steht. Dennoch ist es viel zu früh  zu sagen, wo die Mannschaft am Ende der Saison stehen wird. Dafür ist es noch ein sehr langer Weg. Von daher ist es besser zu sagen: träumen verboten! Obwohl die Eintracht gar nicht mehr so weit weg ist von diesem Traum, wenn man bedenkt, dass der DFB Pokal auch noch zu spielen ist und hier mit 4 Siegen die Tür Europa sicher aufgerissen wäre.

Ich freue mich Zeitzeuge auf diesem Weg zu sein und wünsche Fans wie Mannschaft ein positives fortführen der Saison. Am Ende ist träumen wohl doch erlaubt, aber pssst nicht so viel darüber reden ok?

Der weite Weg nach oben

Wow, wer hätte das gedacht. Ein Unentschieden gegen den Rekordmeister. Aber was einen wieder positiv stimmt ist nicht das Ergebnis, es ist die Art und Weise. Es ist der sich festigende Umbruch, es sind die vielen neuen und vor allem jungen Spieler wie Vallejo, Mascarell, Shani, Rebic und auch Hrgota, Blum, Fabian. Dieses Experiment was die Führung der Eintracht umgesetzt hat, scheint aufzugehen. Junge, talentierte Spieler aus dem Ausland (ein gewagtes Experiment) mit etablierten Spielern wie Meier, Oczipka oder Hasebe zu mixen fruchtet. Die SGE wird in dieser Konstellation nichts mit dem Abstieg zu tun haben, denn der absolute Wille ist diesem Team einfach nicht abzusprechen. Sie wollen, sie kämpfen, sie arbeiten. Und sie haben einen Trainer der zwar neu im Geschäft ist, aber die Bundesliga und ihre Regeln kennt. Herr Kovac, wir sind sehr froh, Sie als Kind der Bundesliga bei uns zu haben. Danke für Ihre gute Arbeit. Dieser Dank gilt ebenso den Herren Hübner und Bobic. Sie haben die Eintracht neu erfunden. Wir wünschen Ihnen auf diesem Weg weiterhin viel Erfolg, sodass uns der Weg nach Europa führt.

Mit den besten Grüssen aus Leipzig,

Julien Jalladeau

Reset

Nach dem goldenen Erfolgserlebnis gegen Bremen, dem erhofften Turn-Around gegen eine sich ebenfalls im Abstiegskampf befindende Mannschaft, sieht die Frankfurter Fussball-Welt Licht am Ende des Tunnels. Gleichzeitig werden die drei Neuzugänge Ayhan, Huszti und Fabian vorgestellt. Heute geht es gen Wüste, den Ort der unserer Eintracht einen Reset geben wird. Neue Konkurrenz und eine harte Vorbereitung in der Sonne des Emirates sind die Schlüssel die die Mannschaft in sichere Gefilde bringen soll. Ein guter Beigeschmack bei den Neuverpflichtungen bleibt, da jeder gekommen ist, den man haben wollte. Es gab keine Absagen. Hier hat Herr Hübner und das restliche Team ganze Arbeit geleistet. Es bleibt zu wünschen, dass sich keiner verletzt und das evtl ein Quäntchen mehr Glück dabei ist.

Aus dem Keller führt nur …

der Weg nach oben. Fünf Euro fürs Phrasenschwein, dennoch wahr wie nur was. Der Tiefpunkt war schon erreicht durch die desaströse Vorstellung im Heimspiel gg Darmstadt. Der Frankfurter Fan spürte (und spürt immenoch) nur noch die pure Verzweiflung des freien Falles, den ein jeder von uns kennt und unterbewusst immer sieht, nicht wenn 2-3 Niederlagen hintereinande kommen, sondern wenn man sieht das die Angst auf dem Platz herrscht. Wenn jeder die Verantwortung weitergibt. Die Spieler der Eintracht fühlen sich zur Zeit wie die eigenen Fans. Alle haben Angst. Bei anderen Vereinen, wie zb Stuttgart, Augsburg oder gar Bremen bzw. Hannover hat man immernoch das Gefühl der Glaube an die eigene Stärke ist da und das sie es noch schaffen. Momentan sieht es bei unserer Eintracht zappenduster aus, es gibt keinen der einem das Gefühl gibt, dass wir das schaffen dort unten rauszukommen – im Gegenteil.
Armin Veh tut das was ein Trainer in dieser Zeit tun muss. Er haut auf den Tisch, ist unbequem und unangenehm. Er sprengt die Wohlfühl-Oase die lange Zeit als Argument für Neuzugänge galt.
Es gilt nun etwas Neues zu starten, von vorne anzufangen, wie schon oft beschrieben die „Reset Taste“ zu drücken. Spannend bleibt die Frage, welche Neuzugänge im Winter die Konkurrenzsituation erhöhen sollen, die dann alle Spieler auf ein Neues level heben werden. Wenn die Ergebnisse nach der harten Wintervorbereitung dennoch ausbleiben, werden trotzdem die marktüblichen Gesetze eintreten, die an anderen Orten schon Wunder bewirkt haben. Positiv bleibt die nun geführte harte Linie, sowie der frühe Zeitpunkt der Krise. Der Weg nach oben kann nur über Kratzen, beißen und Gras fressen führen.

Mut und Selbstvertrauen

unserer Mannschaft fehlt es derzeit an Mut, Selbstvertrauen, ein Stück Aggressivität. Vielleicht auch ein Spielertyp wie Arturo Vidal, damals Kevin-Prince Boateng für Schalke oder gar seinerzeit Stefan Effenberg. Meine Frage ist: Was ist Eurer Meinung nach besser, einen solchen Typen zu verpflichten? Wenn ja, wer könnte dann in Frage kommen? Oder doch das Selbstvertrauen unserer Mannschaft zu stärken und wenn ja, wie geht das, welche Maßnahmen sind sinnvoll? Ich persönlich denke die Mannschaft um Trainer Veh muss der Star sein. Alle müssen gut sein und das Selbstvertrauen kann sich nur durch Tore und Siege geholt werden. Im letzten Spiel gegen die TSG waren genug Chancen da und mit bischen Glück hätte Marc Stendera gegen Neuer getroffen.
Natürlich kann man im Training an Mut und Selbstvertrauen arbeiten. Jedoch wird der Schalter nicht direkt von uns umgelegt. Ich spreche von einer teilweise unbekannten Konstanten die einen jeden begleitet. Sei es im Job, Studium oder Schule oder auf dem Fussballfeld. Jeder Tag ist anders, wir sind nicht immer gleich drauf, aber wir machen das beste draus und vor allem man muss die Dinge positiv sehen. Wer sein Lachen verliert und es nicht probiert, der hat schon verloren. Übertragen auf unsere Mannschaft heisst das: Weiter gehts, lasst euch nicht unterkriegen, probiert es weiter, wir glauben an Euch! #Sieggegenleverkusen

Wer könnte links außen?

Nachdem Mijat Gacinovic weiterhin aufgebaut wird und auf der linken Seite Armin Veh mit Djakpa, Oczipka und Ignovski experimentiert, stellt sich Chinedu Obasi vor und darf sogar noch eine Woche mittrainieren.
Der erste Eindruck stimmt also. Meine Frage ist:

Wer könnte noch auf der linken Seite in Frage kommen? Ein weiterer vereinsloser Spieler? Warten auf Sonny Kittel? oder eben Gacinovic?