der Weg nach oben. Fünf Euro fürs Phrasenschwein, dennoch wahr wie nur was. Der Tiefpunkt war schon erreicht durch die desaströse Vorstellung im Heimspiel gg Darmstadt. Der Frankfurter Fan spürte (und spürt immenoch) nur noch die pure Verzweiflung des freien Falles, den ein jeder von uns kennt und unterbewusst immer sieht, nicht wenn 2-3 Niederlagen hintereinande kommen, sondern wenn man sieht das die Angst auf dem Platz herrscht. Wenn jeder die Verantwortung weitergibt. Die Spieler der Eintracht fühlen sich zur Zeit wie die eigenen Fans. Alle haben Angst. Bei anderen Vereinen, wie zb Stuttgart, Augsburg oder gar Bremen bzw. Hannover hat man immernoch das Gefühl der Glaube an die eigene Stärke ist da und das sie es noch schaffen. Momentan sieht es bei unserer Eintracht zappenduster aus, es gibt keinen der einem das Gefühl gibt, dass wir das schaffen dort unten rauszukommen – im Gegenteil.
Armin Veh tut das was ein Trainer in dieser Zeit tun muss. Er haut auf den Tisch, ist unbequem und unangenehm. Er sprengt die Wohlfühl-Oase die lange Zeit als Argument für Neuzugänge galt.
Es gilt nun etwas Neues zu starten, von vorne anzufangen, wie schon oft beschrieben die „Reset Taste“ zu drücken. Spannend bleibt die Frage, welche Neuzugänge im Winter die Konkurrenzsituation erhöhen sollen, die dann alle Spieler auf ein Neues level heben werden. Wenn die Ergebnisse nach der harten Wintervorbereitung dennoch ausbleiben, werden trotzdem die marktüblichen Gesetze eintreten, die an anderen Orten schon Wunder bewirkt haben. Positiv bleibt die nun geführte harte Linie, sowie der frühe Zeitpunkt der Krise. Der Weg nach oben kann nur über Kratzen, beißen und Gras fressen führen.

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